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Erik H. Erikson ArtikelErik Homburger Erikson (* 1902 bei Frankfurt am Main, † 1994) war ein deutsch-amerikanischer Psychologe und Psychoanalytiker.
Buch-Tipp: Der junge Mann Luther. Eine psychoanalytische und historische Studie. Die Beschreibung für das Buch " Der junge Mann Luther. Eine psychoanalytische und historische Studie. " fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. | |
Erikson wurde als Kind dänischstämmiger Eltern geboren, die sich jedoch schon vor seiner Geburt wieder trennten. Kurz darauf heiratete die Mutter den jüdischen Kinderarzt Theodor Homburger, der zuvor noch das drei Jahre alte Kind behandelt hatte, und zog nach Karlsruhe.
Erikson besuchte nach der Schule eine Kunstakademie, bereiste Europa und kam in Wien über eine Freundnin (die später seine Frau wurde) mit Anna Freud in Kontakt. Nachdem auf diese Weise Erikson Interesse an der Psychoanalyse geweckt worden war, gab er die Malerei auf, unterzog sich einer Lehranalyse und begann seine Ausbildung in diesem Fach.
Mit der Machterlangung der Nationalsozialisten 1933 emigrierte Erikson in die Vereinigte Staaten Amerika und wurde 1939 deren Staatsbürger. In den Vereinigte Staaten Amerika wurde er Professor für Entwicklungspsychologie erst an der Berkeley University, dann an der Harvard University. Hier entwickelte und veröffentlichte er seine zahlreichen Werke zur Kinderpsychologie, die insbesondere sein "Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung", eine Weiterentwicklung des Freudschen Modells psychosexueller Entwicklung, stets weiter ausführten und präzisierten.
Buch-Tipp: Der vollständige Lebenszyklus. Das Abschlusswerk Eriksons „Der vollständige Lebenszyklus“ ist die von Erikson selbst verfasste zusammenfassende Abrundung seines Lebenswerkes zur psychosozialen Entwicklungstheorie des Menschen. Vonnöten dürften aber Vorkenntnisse zu dieser Theorie sein, da die Ausführungen sonst einfach zu knapp und stichwortartig... |
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- Einsicht und Verantwortung; Frankfurt a.M. (1964) 1971
- Identität und Lebenszyklus. Drei Aufsätze; Frankfurt a.M. 1966; 2. Aufl. 1973
- Jugend und Krise; Stuttgart 1980
- Der vollständige Lebenszyklus; Frankfurt a.M. 1988; 2. Aufl. 1992==Literatur==
- Peter Conzen, Erik H. Erikson; Stuttgart (Kohlhammer) 1996 (ISBN 3170128280)
Buch-Tipp: Erik H. Eriksons Identitätstheorie Eine Beschreibung zum Buch " Erik H. Eriksons Identitätstheorie" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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